Manifest

Seit 1990 stellen wir in Warschau Konditoreiwaren her, bei denen wir keine Abkürzungen nehmen. Jetzt machen wir sie für Euch - für Cafés, die Kaffee genauso ernst nehmen wie wir das Dessert.

Dieses Angebot ist nicht am Schreibtisch entstanden. Es entstand an der Bar - aus der Frage, was in der Auslage eines Specialty-Cafés wirklich fehlt. Die Antwort war einfach: Desserts, die den Kaffee nicht übertönen, sondern mit ihm harmonieren.

Deshalb sind unsere Desserts weniger süß als der Branchenstandard. Zucker behandeln wir wie Salz - er soll den Geschmack hervorheben, nicht selbst der Geschmack sein. Stattdessen arbeiten wir mit Säure (Yuzu, Sanddorn, Himbeere), Bitterkeit (Matcha, dunkle Schokolade, Kaffee) und Umami (Miso, Tahini, geröstete Butter) - genau mit den Geschmacksnuancen, in denen sich guter Kaffee bewegt.

Keine Kompromisse bei den Zutaten: echte Pistazienpaste statt Aroma. Echte Vanilleschote statt Vanillin. Butter, Sahne mit 36 % Fett, Kuvertüre, saisonales Obst - und außerhalb der Saison sagen wir ehrlich, dass etwas nicht verfügbar ist, statt im Februar Erdbeeren vorzutäuschen.

Jedes Produkt erhält ein Produktdatenblatt mit Foto und vollständiger Zutatenliste. Wir verbergen die Zutaten nicht - weder vor Euch noch vor den Gästen Eures Cafés. Ihr könnt das Datenblatt an der Theke auslegen, in den Allergenordner einheften oder einem fragenden Gast zeigen. Transparenz bei den Zutaten ist Teil der Qualität.

Wir produzieren in Warschau und liefern in ganz Warschau. Kurz, frisch, aus der Nachbarschaft.

Geschmacksphilosophie

Warum diese Geschmacksrichtungen und keine anderen?

Jedes Profil in diesem Katalog hat denselben Test bestanden: Behauptet es sich neben einem Espresso aus hell gerösteten Bohnen? Specialty-Kaffee hat Säure, fruchtige Süße und einen langen Abgang - ein Dessert, das nur süß ist, macht ihn vollkommen flach. Deshalb:

  • Säure gleicht die Creme aus. Yuzu, Passionsfrucht, Sanddorn, Rhabarber und Himbeere schneiden durch die Fülle und reinigen den Gaumen vor dem nächsten Schluck.
  • Umami vertieft. Miso im Karamell, Tahini in der Schokolade, geröstete Butter im Teig - salzig-herzhafte Noten, durch die das Dessert "erwachsen" schmeckt und nach dem dritten Löffel nicht langweilig wird.
  • Bitterkeit verbindet. Matcha, Tonkabohne, dunkle Schokolade und der Kaffee selbst schlagen eine Brücke zwischen Teller und Tasse.
  • Die Saison bestimmt die Karte. Ein Teil des Sortiments wechselt mit den Jahreszeiten - genau wie die Bohnen in Eurer Mühle.

Bei uns findet Ihr keine Geschmacksrichtungen "à la Riegel". Dafür findet Ihr Zutaten, die Eure Gäste noch nirgendwo anders gesehen haben - und nach denen sie fragen werden. Und ein fragender Gast ist ein wiederkehrender Gast.

Zu jeder Position geben wir eine Empfehlung für die Kaffee-Paarung - zur Nutzung durch Euer Team bei Empfehlungen.